Meldungen des Jahres 2026
Neue Ausgabe der „Gerbergasse 18“ mit dem Titelthema BÜCHER erschienen
In George Orwells „1984“ heißt es an einer Stelle: „Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“ Von dem erstmals 1949 erschienenen Roman liegen inzwischen über zehn Neuübersetzungen ins Deutsche vor, nachdem das Buch – 70 Jahre nach dem Tod des Autors – gemeinfrei wurde. Orwell schafft es bis heute, uns mit beklemmend aktuellen Themen zu konfrontieren: die Reichweite von Überwachungstechnologien, die manipulative Umschreibung von Geschichte, die Instrumentalisierung der Sprache, die Entstehung autoritärer Herrschaft. Aus einem der wichtigsten Werke des 20. Jahrhunderts ist ein Kommentar zur Gegenwart geworden – und ein Longseller der politischen Literatur.
Den 19-jährigen Baldur Haase führte Orwells Warnung vor dem Überwachungsstaat ins Gefängnis, verurteilt 1959 vom Bezirksgericht Gera wegen „staatsgefährdender Hetze und Propaganda“. In mehreren Publikationen hat der Jenaer Publizist dargelegt, wie „1984“ zu seinem „Lebensbuch“ wurde, aber er hat auch recherchiert, wie andere Leser Orwells in der DDR verfolgt und bestraft wurden. Zu seiner intensiven Beschäftigung mit George Orwell und „1984“ hat der Autor für dieses Heft ein neues Kapitel hinzugefügt. Der heute 86-Jährige schaut auf seine Haftzeit in der Strafvollzugsanstalt Waldheim zurück, wo er als gelernter Drucker in der dortigen Gefängnisdruckerei an der Herstellung von Auftragswerken beteiligt war. Ein wiedergefundenes Druckerzeugnis der SED-Propaganda analysiert er nach Orwells Konzept der „Neusprache“ und findet in „1984“ den passenden Kommentar: „Was immer die Partei für Wahrheit hält, ist Wahrheit. Es ist unmöglich, die Wahrheit anders zu sehen als mit den Augen der Partei.“
Als im Oktober 1989 ein Druckgenehmigungsvorgang – der Tarnbegriff für die Zensur im „Leseland DDR“ – mit der Objekt-Nummer 410/112/90 vorsah, dass „1984“ als Lizenzausgabe 1990 in der Reihe „ex libris“ des Verlages Volk & Welt erscheinen sollte, hatten die Demonstrationen mit Rufen nach Presse- und Publikationsfreiheit bereits begonnen. Am Ende ist Orwells „1984“ eben nur fast in einer DDR-Ausgabe erschienen.
Ein anderer Klassiker der Sprach- und Machtkritik, der erstaunlicherweise in der DDR erhältlich war, ist Victor Klemperers „LTI“ mit dem Untertitel „Notizbuch eines Philologen“. Der Professor aus Dresden seziert darin die „Lingua Tertii Imperii”, die Sprache des Dritten Reiches. Was der Leipziger Reclam Verlag werbend als „eines der lebendigsten Lehrbücher zur Ideologie des Faschismus“ bezeichnete, wurde durch die sprachlichen Ähnlichkeiten von Diktaturen zur nachgefragten Lektüre – bis 1990 erlebte das Taschenbuch zehn Auflagen. Nach Kriegsende 1945 führte Klemperer seine sprachwissenschaftlichen Beobachtungen fort und notierte nun unter dem Kürzel „LQI“ (Lingua Quarti Imperii), wie sich Propagandafloskeln und Personenkult fortsetzten. Am 25. Juni 1945 schrieb er in sein Tagebuch: „Ich muss allmählich anfangen, systematisch auf die Sprache des vierten Reiches zu achten. Sie scheint mir manchmal weniger von der des dritten unterschieden als etwa das Dresdener Sächsische vom Leipziger.“
Schon 1991 forderte der Schriftsteller Jürgen Fuchs in seinem Langessay „Landschaften der Lüge“, Klemperers Arbeitsweise auf die zweite deutsche Diktatur anzuwenden. In seinen Texten erforschte der 1976 verhaftete und 1977 nach West-Berlin ausgebürgerte Autor in der Nachfolge Orwells die Sprache der Kasernenhöfe, der Staatssicherheit, der totalitären Systeme. Fuchs’ Bücher sind momentan nur noch antiquarisch erhältlich.
Eine Inhaltsübersicht der Ausgabe und Leseproben FINDEN SIE HIER.
Die aktuelle Ausgabe der „Gerbergasse 18“ (Heft 117) ist im Buchhandel oder DIREKT über die Geschichtswerkstatt Jena erhältlich.
Tag der Stadtgeschichte 2026 – Erinnerungsräume: Jenas verschwundene Bauwerke
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Der 14. Tag der Stadtgeschichte widmet sich dem baulichen Erbe der Stadt Jena. Mit Vorträgen, Stadtrundgängen, Führungen, Workshops und Filmen wird beleuchtet, wie Erinnerungen an Orte gebunden sind und was ihr Verschwinden für uns bedeutet. Von der ersten Sternwarte zur historischen Altstadt werden Aspekte der Jenaer Stadtgeschichte wie bedeutende Personen, Industrien, Themen und Ereignisse wieder stärker beleuchtet. Die Veranstaltung vermittelt Wissen zu den historischen Ursachen des Stadtwandels und möchte dies mit der Öffentlichkeit im abschließenden Stadtgespräch diskutieren.
Das umfangreiche Programm ist hier abrufbar.
Das Hauptprogramm findet in die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (Vortragsraum) statt, die Stadtrundgänge und Führungen beginnen an verschiedenen Standorten.
Der Tag der Stadtgeschichte ist eine Veranstaltung der Stadt Jena, die von JenaKultur organisiert und durchgeführt wird unter Mitwirkung verschiedener Institutionen, Vereine und Akteure der Stadtgeschichtsforschung. Alle Veranstaltungen sind öffentlich, kostenfrei und ohne Anmeldung. Die einzelnen Führungen und Stadtrundgänge haben eine Kapazität von maximal 30 Personen.
Weitere Informationen unter: www.jenakultur.de/tag-der-stadtgeschichte
Call for Papers: Heimat im Umbruch – Die Transformation des ländlichen Raumes in Thüringen von 1945 bis heute – Tagung am 1. und 2. Juni 2026 in Erfurt
Der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktaur veranstaltet in Kooperation mit der Universität Erfurt und der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung im Sommer die wissenschaftliche Tagung: Heimat im Umbruch – Die Transformation des ländlichen Raumes in Thüringen von 1945 bis heute. Die Tagung findet am 1. und 2. Juni 2026 im Haus Dacheröden in Erfurt statt.
Der Call for Papers (Frist: 22. Februar 2026) lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker aus verschiedenen Disziplinen ein, ihre Perspektiven und Forschungsarbeiten zu den Transformationserfahrungen Thüringens seit dem Zweiten Weltkrieg vorzustellen. Insbesondere soll untersucht werden, wie sich die politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen von der Zeit der DDR bis in die Gegenwart auf das Leben der Menschen in den ländlichen Gebieten ausgewirkt haben. Leitendes Motiv der Veranstaltung ist die interdisziplinäre Kommunikation zwischen den Teilnehmenden.
Thüringen ist ein Land, das von tiefgreifenden historischen Umbrüchen geprägt ist. Von den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen während der DDR-Zeit bis hin zu den wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen nach der Wiedervereinigung hat sich die Region immer wieder neu erfinden müssen. Diese Veränderungsprozesse waren in überregionale und globale Transformationen eingebunden, so dass auch nach der Verschränkung zwischen lokalen, regionalen und überregionalen Dynamiken zu fragen ist. In Thüringen, einem ‚Land ohne Metropolen‘, gibt es kaum größere Städte und wenige Industriezentren. Hier zeigen sich politische, wirtschaftliche und soziale Wandlungsprozesse auf spezifische Weise, nämlich in einer ländlichen Konstellation. In diesem Sinn stellt der ländliche Raum Thüringens, der durch verschiedene Phasen der Zerstörung, Neuordnung und Transformation gegangen ist, ein einzigartiges Forschungsfeld dar.
Eine umfassende Studie zu den Auswirkungen dieser langfristigen Veränderungen auf den ländlichen Raum Thüringens seit dem Zweiten Weltkrieg fehlt bislang, obwohl die Transformationserfahrungen für die politische Landschaft und das Verständnis von heutiger Identität und Heimat von entscheidender Bedeutung sind. Die Tagung möchte hier bestehendes Wissen erstmal zusammenführen und diskutieren.
Den Blick auf die Transformationsprozesse des ländlichen Raumes verbinden wir mit der Frage nach „Heimat“. Galten Positionen, die von „Heimat“ sprechen, lange Zeit als eher unkritisch verklärend und tendenziell „ostalgisch“, so verbinden sich mit „Heimat“ im Hinblick auf die DDR- und Transformationszeit auch systemkritische und negative Erinnerungen. Nicht zuletzt war „Heimat“ auch ein Propagandabegriff der DDR-Regierung.
Bei der Tagung geht es auch um die Politisierung von Erfahrungen im ländlichen Raum: Inwiefern haben die spezifischen Erfahrungswelten im ländlichen Raum Auswirkungen auf die politischen Einstellungen der Menschen? Inwiefern wurden die Erfahrungen zu unterschiedlichen Zeiten zum Anknüpfungspunkt politischer Initiativen bzw. auch politisch instrumentalisiert?

Themenbereiche:
1 Transformation in der DDR: Vielerorts zerstörten die Folgen der staatlichen Umgestaltung der Landwirtschaft, der Städte und generell der sozialen Bedingungen von Gesellschaft in der DDR bewusst traditionell gewachsene Strukturen, etwa durch Zwangsenteignungen, politische Repressionen, Industrialisierung und damit einhergehender architektonischer Veränderung. Zu fragen ist auch, welche Auswirkungen Ereignisse wie die Grenzschließung 1952, der 17. Juni 1953 oder der Mauerbau auf das Leben der Menschen im ländlichen Thüringen hatten.
2 Die Friedliche Revolution von 1989/90: Welche Rolle spielte die friedliche Revolution in Thüringen, insbesondere im ländlichen Raum? Wie haben sich die Ereignisse von 1989/90 auf die politische Identität der Menschen ausgewirkt und welche langfristigen Folgen hatte die Wiedervereinigung?
3 Ökonomische Umbrüche vor und nach 1990: Welche Auswirkungen hatten sozialistische und neoliberale Reformen auf den ländlichen Raum? Wie haben die Menschen den Übergang von einer Planwirtschaft zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung erlebt? Unterlag die Wahrnehmung und der Umgang mit Eigentum von 1945 bis heute einem Wandel?
4 Gesellschaftliche Umbrüche und ihre Folgen: Wie hat sich die soziale Struktur in ländlichen Regionen Thüringens seit 1945 verändert? Welche kulturellen und sozialen Anpassungen mussten die Menschen jeweils zu ihrer Zeit vornehmen, um mit den sich ändernden (neuen) politischen und wirtschaftlichen Bedingungen zurechtzukommen?
5 Politische Akzeptanz und Widerstand: Wie spiegeln sich diese historischen Erfahrungen in der heutigen politischen Landschaft wider? Welche Verwerfungen und Herausforderungen bestehen in der heutigen Thüringer Gesellschaft, und wie beeinflussen sie politische Entscheidungen und Handlungen?
Dieser Call richtet sich an Historikerinnen und Historiker, Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler, Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler, Kulturwissenschaftlerinnen und Kulturwissenschaftler sowie alle weiteren Interessierten, die sich wissenschaftlich und/oder praktisch mit den historischen und aktuellen Transformationserfahrungen Thüringens und ihrer Auswirkungen auf den ländlichen Raum beschäftigen.
Die Ergebnisse dieser Veranstaltung sollen nicht nur das Verständnis über die Transformationen in Thüringen vertiefen, sondern auch aktuelle politische Debatten in einen breiteren historischen Kontext stellen. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und auf einen spannenden Austausch über die Geschichte und die Zukunft Thüringens.
Wir laden Beiträge ein, die sowohl auf qualitativer als auch auf quantitativer Forschung basieren und die verschiedenen Facetten dieser Transformationserfahrungen beleuchten. Die Vorträge sollen circa 15 Minuten dauern.
Mögliche Formate sind:
1 Forschungsbeiträge, die neue theoretische oder empirische Erkenntnisse zu den oben genannten Themen liefern.
2 Fallstudien und biographische Erzählungen, die individuelle oder kollektive Erfahrungen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.
3 Beiträge, die historische und zeitgenössische Perspektiven miteinander verbinden und so einen tiefen Einblick in die langanhaltenden Transformationsprozesse bieten.
Abstracts sollten zwischen 300 und 500 Wörtern umfassen und bis zum 22.Februar 2026 an das Organisationsteam gesendet werden. Mit der Einreichung verbindet sich die Zusage, für eine folgende Tagungspublikation einen Beitrag mit bis zu 10.000 Zeichen zu verfassen.
Bitte senden Sie die Abstracts an Franca Schiminski (ThLA). E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Verdrängung, Enteignung, Neuanfang – Familienunternehmen in Ostdeutschland von 1945 bis heute
Am 27. Januar 2026 eröffnete die Sonderausstellung „Verdrängung, Enteignung, Neuanfang – Familienunternehmen in Ostdeutschland“ in der Erfurter Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße. Inhaltlich ein sehr passender Ort, da unter den in der Frühzeit der DDR hier aus politischen Gründen Inhaftierten auch zahlreiche Unternehmer waren, denen angebliche Wirtschafts- oder Devisenverbrechen vorgeworfen worden.
Nicht Teil der Ausstellungsplanung, jedoch ein großes Gesprächsthema unter der Gästen der Vernissage war die katastrophale Nachricht, die die Landeshauptstadt erst vor wenigen Tagen überraschte: Der Online-Handelskonzern Zalando wird seinen Logistikstandort in Erfurt, einst mit staatlichen Subventionen gefördert, bereits im Herbst 2026 komplett schließen. Rund 2700 Menschen werden ihre Arbeit verlieren. Hätte ein in der Region verwurzeltes und familiengeführtes Unternehmen auch so gehandelt?
Die im Untergeschoss der Gedenkstätte aufgebaute Wanderausstellung wurde vom Berliner Wirtschaftshistoriker Rainer Karlsch kuratiert, der in einem Einführungsvortrag die Schwerpunkte des Themas skizzierte und anschließend eine kurze Führung gab. Im von ihm verfassten Buch „Familienunternehmen in Ostdeutschland. Niedergang und Neuanfang von 1945 bis heute“, erscheinen 2023 im Mitteldeutschen Verlag Halle, lassen sich die einzelnen Ausstellungskapitel vertiefen. Sibylle Gausing als Vertreterin der Stiftung Familienunternehmen mit Sitz in München betonte in ihrer Ansprache die Relevanz der historischen Prozesse für die gegenwärtige Unternehmenslandschaft. Wie sähe beispielsweise das bis 1945 weitgehend agrarisch geprägtes Bayern heute aus, wenn es nicht kriegs- und teilungsbedingt von der „Zuwanderung“ von Firmen, Know-how und Köpfen aus dem mitteldeutschen Raum profitiert hätte?
Umgekehrt war Thüringen als industrielles Kernland nach dem Zweiten Weltkrieg besonders stark von den Entscheidungen und Einschnitten der sowjetischen Besatzungsmacht betroffen. Während viele Firmeneigentümer unmittelbar in den Monaten nach Kriegsende aus Furcht vor Enteignung und Demontage flohen und einen Neustart in den westlichen Zonen wagten, waren die verbliebenen Familienunternehmen mit erheblichen Repressionen konfrontiert. Jene massenhaften Firmenabwanderungen zeigen rückblickend deutlich, welcher wirtschaftliche, menschliche und intellektuelle Verlust schon bis zur Gründung der DDR 1949 eingetreten war. Wer also heutzutage nach den Gründen für die weiterhin bestehende wirtschaftliche Schieflage zwischen Ost- und Westdeutschland fragt, sollte vor allem analytisch in diese Phase der Nachkriegsgeschichte blicken. Über 40 Jahre Plan- und Misswirtschaft haben den Osten Deutschlands nachhaltiger geschädigt als die nicht immer weitsichtigen und durchdachten Entscheidungen aus knapp vier Jahren Tätigkeit der Treuhandanstalt. Und auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die unternehmer- und eigentumsfeindliche Wirtschaftspolitik der herrschenden SED spürbar. Negativer Höhepunkt war die Verstaatlichungswelle 1972, die nahezu alle verbliebenen privaten Betriebe erstickte.Die Reindustrialisierung verlief nach 1990 weitaus schleppender und beschwerlicher als zunächst erwartet, unter anderem weil parlamentarische Beschlüsse erst verzögert wirksam wurden. Dennoch sind heute fast 90 Prozent der Betriebe in Ostdeutschland Familienunternehmen. Und so stimmt die reich illustrierte Ausstellung erfreulicherweise auch nicht in das allgemeine Klagelied über den Zustand der ostdeutschen Wirtschaft, vergleichsweise geringere Löhne und fehlende DAX-Konzernzentralen ein, sondern stellt mittelständische Erfolgsbeispiele in den Vordergrund, darunter sogar „Hidden Champions“ der gesamtdeutschen Wirtschaft, die Wohlstand, Stabilität und Arbeitsplätze in Deutschland sichern.
Jüngste Veränderungen, wie die Übernahme des Backmittelherstellers Kathi aus Halle – für viele das ostdeutsche Vorzeigefamilienunternehmen – durch den westdeutschen Oetker-Konzern aus Bielefeld im Sommer 2025, konnten freilich noch nicht in die Darstellung integriert werden. Wie maßgeblich inhaber- und familiengeführte Unternehmen für die regionale Identität, das gesellschaftliche Klima und die demokratischen Strukturen in Ostdeutschland sind und bleiben, das vermittelt die Ausstellung überaus anschaulich und verständlich. Bis Mitte März 2026 ist „Verdrängung, Enteignung, Neuanfang – Familienunternehmen in Ostdeutschland“ noch in Erfurt zu sehen.
Richard Seeber
Schülerpraktikant in der Geschichtswerkstatt Jena
Eindrücke der Ausstellungseröffnung „Verdrängung, Enteignung, Neuanfang – Familienunternehmen in Ostdeutschland“ am 27. Januar 2026 in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße. Fotos (3): Geschichtswerkstatt Jena
